Als ich gestern Abend so gegen 22:00 Uhr ins Bett gekrabbelt bin, hatte ich unerträgliche Schmerzen. Schmerzen, wie ich sie zum Glück schon sehr lange nicht mehr hatte. Früher endete jede neue Ernährungsumstellung, die auf Kontrolle & Disziplin basierte, mit einem Fressflash. Je krasser der Verzicht, desto schlimmer der Fressflash. 

Keine Regeln, kein Verzicht und aufhören, wenn man satt ist. Es klingt so, als wär’s das leichteste der Welt. Aber was ist, wenn es kein „satt“ gibt? Wie kann ich vor’m Überschreiten meines errechneten Kalorienbedarfs ein Ende finden, ohne in alte Muster zu verfallen und wieder Kalorien zu zählen, alles genau abzuwiegen und exakt zu protokollieren? Für mich klingt es grad so, als wär es das schwerste dieser Welt.