Ihr Lieben,
dass ich, bevor ich mit diesem Beitrag angefangen habe, erst mal meinen Laptop mit Hilfe eines Stützfußes auf eine gesunde Arbeitsposition gebracht habe, lässt mich schmunzeln und mit einem „Na, da hat sich doch einiges getan“-Gefühl auf 2019 zurück blicken. 

Die wohl größte Veränderung spüre ich gerade ganz deutlich. Früher wäre genau jetzt die Zeit gewesen, einen kleinen Taschenkalender zur Hand zu nehmen und fein säuberlich meine Vorhaben für 2020 einzutragen. Um genau zu sein: Früher hätte ich für jeden Sonntag mein neues Zielgewicht einzutragen, meist Woche für Woche ein Kilogramm weniger. 

Warum ich „meist“ schreibe? Na, weil ich genau das seit meiner Jugend jedes Jahr so gemacht habe. Wirklich, Jahr für Jahr habe ich da gesessen und mir gesagt, dass ich es in dem neuem Jahr endlich schaffen werde, schlank und glücklich zu werden.. 

Endlich abnehmen, um dann endlich glücklich zu sein. Ja, ich dachte wirklich, dass ich mit dem geringeren Gewicht auch automatisch glücklich werde. In Mathe habe ich immer nur Bahnhof verstanden, aber die Überlegung, dass ich in dem Maß an Glück zulege wie ich an Gewicht verliere, klang für mich mehr als logisch.

Heute sitze ich hier, stöbere ein bisschen in meinen Blogbeiträgen aus 2019, freue mich über den Erfolg von meinem Roman „Das Mädchen aus der 1. Reihe“ und denke an den Workshop mit Christoph Ramcke, der uns als Experte von der pronova BKK zur Seite gestellt wurde und uns spannende Tipps zur Veränderung unseres Verhaltens gegeben hat. Wenn ihr auf der Suche nach Tipps seid, die funktionieren, schaut gerne mal in den vergangenen Beiträgen.

Außerdem plane ich meinen Einkaufszettel für’s Silvester-Raclette (das Ergebnis seht ihr wie immer bei mir auf Instagram und Facebook in den Stories) und ich denke an alles, aber nicht daran, Kalorien zu zählen. Und ich denke auch nicht daran, ob ich mir lieber doch noch ein paar Tafeln Schokolade für einen heimlichen Fressflash in die Tasche packen soll.

Ich bin glücklich und entspannt … und während ich das schreibe, kullern grad ein paar Tränen, da ich nicht mehr dran geglaubt hatte, dass ich das jemals über mich sagen kann. 

Ich bin bereit fürs Leben und freu mich auf das neue Jahr: Auf mein neues Buch „Unvergleichlich Du! Wie Du Deine beste Freundin wirst“, auf die vielen Konzert-Lesungen an Schulen gemeinsam mit meinem besten Freund Bato und seiner Band und ich freu mich auf meinen Präventionskurs „Yoga“, den ich im neuen Jahr beginne und von dem ich Euch natürlich genau hier berichten werde. 

Lasst uns 2019 noch mutiger sein, lasst uns auf uns selbst acht geben, dass wir uns nicht länger verbiegen, um von anderen gemocht zu werden. Wenn wir uns verbiegen, dann beim Yoga. 

Fühlt Euch gedrückt,
Eure Jana

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