Ihr Lieben,
ich freue mich riesig, dass ich so unglaublich viel positives Feedback zum Beitrag „Wie Deine Kalorienbilanz wieder grün wird“ bekommen habe und dass meine Gedanken bei Euch so einen unbändigen Bewegungsdrang losgetreten haben.

Fast ebenso oft kam aber auch die Befürchtung, dass es im Alltag kaum möglich sei, sich diese Bewegung zu verschaffen. Ich bin da voll bei Euch, denn auf Tour mit Batomae und den Jungs sitzen wir auch Stunde um Stunde im Bandbus oder im Zug und so wirklich viel tut sich an diesen Tagen nicht. Zumindest nicht bei mir, bei Bato auf der Bühne schon.

Also habe wir Christoph drauf angesprochen und nachdem er uns erklärt hat, wie unser Bewegungsapparat „funktioniert“ und was passiert, wenn wir ihn nicht trainieren, haben wir uns über „Bewegungschancen“ unterhalten, und auch das möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Wenn man sich ganz grundsätzlich seinen ganz individuellen Tag anschaut, dann steht man ständig vor Entscheidungen, bei denen man zwischen „Bewegung“ oder „keine Bewegung“ entscheiden kann. „Aufzug oder Treppe?“, „in der Bahn sitzen oder stehen?“, „mit dem Rad oder Auto einkaufen?“ und so weiter.
Wir haben also ständig Bewegungschancen im Alltag. Der erste Schritt ist, diese zu finden. Nimm dir ein weißes Blatt Papier und schreibe alles auf, was dir an Bewegungschancen in deinem Alltag einfällt und du wirst überrascht sein, wie viele das sind!

Christoph Ramcke – Motivations-Coach für die pronova BKK

Gesagt, getan. Ich habe mal direkt zwei weiße Blätter genommen. Eins für den Alltag in Berlin und eins für den Alltag auf Tour und genau das blieb leider sehr weiß. Aber dann hat mich Christoph drauf hingewiesen, dass es gar nicht die langen Spaziergänge durch den Volkspark sein müssen, denn Kleinvieh macht auch Mist, da hat er Recht.

Betrachtet dabei auch die zeitlich sehr überschaubare Chancen. Ein berühmtes Beispiel dafür ist, die Fahrt mit dem Aufzug in den 2. bis 3. Stock. Diese ist nicht schneller, als wenn du die Treppen nimmst. Vermeintlich aufwendiger ist es dann natürlich, beispielweise die Wahl zwischen zu Fuß/Rad oder Auto/Bahn zu treffen.
Aber ist es zu Fuß oder mit dem Rad wirklich immer langsamer? Wenn ich in einer Großstadt bin, bin ich manchmal sogar fast schneller zu Fuß im Vergleich, als wenn ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre.
Der Bus steht im Stau, ich muss umsteigen und die Bahn fährt selten gradlinig von A nach B. Mein Ziel ist es, dass du reflektierst und bewusste Entscheidungen triffst und nicht einfach ohne darüber nachzudenken, die bewegungslose Alternative wählst.

Christoph Ramcke – Motivations-Coach für die pronova BKK

Nun stehen wir beim Einchecken im Hotel mit gedrückten Daumen da, dass es Zimmer im 3. oder 4. Stock sind und den Aufzug lassen wir tatsächlich links liegen. Wenn mein Koffer dann doch mal zu schwer ist, habe ich zum Glück einen Gentleman zum besten Freund. Hm, wobei ich nicht ganz sicher bin, ob er tatsächlich so höflich ist oder doch nur seine Bewegungschance bestmöglich auskosten will.

Alles Liebe,
Eure Jana

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