Ihr Lieben,
ich weiß, dass dieser Beitrag so vielen von Euch aus der Seele spricht. Und genau deshalb schreibe ich ihn mit einem glücklichen Lächeln. Eben dieses Lächeln fällt leider fast allen Frauen, die in der Schlange bei „MA´LOA Poké Bowl“ hinter mir anstehen, regelmäßig aus dem Gesicht, wenn sie meine Bestellung hören.

Ich hätte gerne eine Tofu-Bowl zum Mitnehmen und als Base Vollkorn-Reis.
Dankeschön.

Funktioniert hat es schon, aber…

Ich habe von Low Carb über Slow Carb bis zu No Carb alles probiert und alles hat auch funktioniert. Zumindest habe ich abgenommen. Dass ich im Tausch gegen die Kilos nicht nur unreine Haut, miese Laune und Wassereinlagerungen bekommen habe, sondern langsam aber sicher wirklich den Verstand verlor`, hatte ich Euch ja in diesem Beitrag schon erzählt.

—> „Ich war so dumm, bis ich wieder angefangen habe…“

Ich wollte es auch nicht glauben.

Dass man sogar früher sterben kann, war mir aber neu: Es gibt Studien, die besagen, dass es eine erhöhte Sterblichkeitsrate gibt, wenn sehr wenig (unter 40 Energie%) oder sehr viel (über 70 Energie%) aufgenommen werden. Ich wollte es auch nicht glauben, aber hier der Link zur Studie:

https://www.dge.de/nachrichten/detail/lancet-studie-kohlenhydratanteil-der-ernaehrung-beeinflusst-lebenserwartung/

Welche Kohlenhydrate und wie viel?

Grund genug, mich mit meiner Sandra von der pronova BKK nochmal zusammen zu setzen, um sie ein bisschen weiter auszuquetschen. Kohlenhydrate schön und gut, aber welche genau und wie viel denn nun idealerweise?

Kohlenhydrate spielen bei der Deckung des Energiebedarfes, zusammen mit den Fetten eine wichtige Rolle. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt 50% des täglichen Energiebedarfes durch Kohlenhydrate aufzunehmen.

Hier muss aber dazu gesagt werden, dass die DGE ebenso empfiehlt, diese Kohlenhydrate hauptsächlich über stärke- und ballaststoffreiche Lebensmittel und nicht durch zuckerhaltige aufzunehmen. 

Mit dem Verzehr von stärkehaltigen und ballaststoffreichen Lebensmitteln zahlt man auch in seine Gesundheit ein. Der Körper wird so auch versorgt mit essentiellen Nährstoffen, zu denen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffe zählen. 

Welche Lebensmittel sind gut?

OK, das klingt logisch, aber wo stecken denn jetzt nun eben diese Nährstoffe drin? Wenn ich mir im Supermarkt die Nährstoffangaben auf den Verpackungen durchlese, steht da ja immer diese nette Unterteilung: „Kohlenhydrate. –davon Zucker“. Was ist also gut, was nicht?

Wir sprechen bei „gut“ von Vollkornprodukten (Nudeln, Reis, Getreideflocken), Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst. Was man vermeiden sollte sind größere Mengen von Zucker. Dieser versteckt sich in vielen Lebensmitteln und hier sollte man zweimal hinschauen.

Die langkettigen Kohlenhydrate wie Stärke, halten länger satt, die kurzen sind so schnell verstoffwechselt, dass es zu einem schnell wieder eintretenden Hungergefühl kommt. 

Zum Thema Zuckerkonsum könnt Ihr Euch hier auf der pronova BKK Homepage auch das kostenlose Kundenmagazin vom Herbst 2017 anschauen: https://www.pronovabkk.de/service/broschuerenbestellservice-c55f8c65431939b1

Das mit den lang- und kurzkettigen Kohlenhydraten erklärt uns Sandra dann beim nächsten Date. Ich freu’ mich drauf und ebenso auf meine Lieblings-Bowl mit Reis, Tofu, Gurke, Edamame, Zuckerschoten, Gurke, Peanut-Butter-Dressing, Salat, Avocado und Cashew-Kernen. Was darf in Eurer Bowl nicht fehlen?

Guten Appetit,
Eure Jana

Autor

4 Kommentare

  1. Ich kann Dir nur raten, „The craving cure“ von Julia Ross zu lesen. Da versteht man letztendlich, warum das Gehirn von den KH einfach nicht weg kommt. Die DGE ist für mich keine Inspiration, sondern einfach ein Verein, der vor vielen Jahren vor einem Scheideweg stand (einer davon war Low Carb) und damals den falschen Weg gegangen ist. Seitdem versuchen sie stets und ständig den Irrweg mit möglichst wenig Veränderung immer wieder als neu und richtig zu verkaufen. Man vergisst dabei, dass Vollkornbrot auf chemischer Basis der gleiche Zucker ist, wie der in Schoki etc, nicht daran kann jemals besser sein, das ist nur Auganewischerei. Der große Umbruch und das große Eingeständnis des Irrwegs sind für die Gesellschaft einfach zu viel, da müsste man sich vieles eingestehen und vieles aufarbeiten. Inspiration dazu immer mal wieder auf strunz.com, hier wird das Thema immer mal aufgegriffen.

    Letztendlich ist eins offensichtlich: die DGE und ihre Empfehlungen haben noch niemandem geholfen, sonst hätten wir nicht so ein Gewichtsproblem in der Gesellschaft. Maßgeblich für mich ist, wie ich mein Gehirn von der Abhängigkeit und den Yiepern befreien kann, das geht nur über eine funktionierende Gehirnchemie (siehe Julia Ross). Wahrhaft frei ist man, wenn man dann auch mal alle paar Monate eine Pizza oder Pasta oder Schoki essen kann, ohne wieder der Sucht zu verfallen. Die schlechte Laune bei wenig Carbs kommt von Problemen mit den Neurotransmittern, schlechte Haut kann zahlreiche Gründe haben, möglichwerweise auch ein Mangel an anderen Nährstoffen. Hier hilft oft ein gutes Multivitamin als Grundlage, u.U. Biotin etc. Was niemals die Lösung sein kann, ist die KH-Zufuhr, nur damit man wieder seine Ruhe hat. Die Entzündungen im Körper durch die Carbs schlafen nicht.

    Gruß und viel Glück auf Deinem Weg,
    Melli

  2. Hallo,

    ich habe mir vor einiger Zeit, genauer gesagt Neujahr, die Vorsätze gemacht abzunehmen. Das Problem war allerdings, dass ich immer jemanden brauche, der hinter mir her ist und mich coacht, mir sozusagen einen Tritt in den Hintern gibt 😉

    Mir wurden dann Pilates Kurse ans Herz gelegt, allerdings hatte ich beruflich keine Zeit dafür. Ich habe dann im Internet gestöbert und bin auf den Online Pilates Kurs aufmerksam geworden. Durch den werde ich immer fitter. Das coole daran ist, dass es anhand von Videos erklärt wird, Du deine Übungen überall machen kannst und einen Coach an deiner Seite hast. Ich möchte dafür keines Falles nur werben, sondern euch diese Hilfe ernsthaft ans Herz legen, schaut es euch an, es lohnt sich 🙂

    Sportliche Grüße!

    • Huhu, danke Dir für Deine Denkanstöße. Den Link habe ich entfernt, aber wer sich dafür interessiert, wird sicher googlen. Liebe Grüße, Jana

  3. Pingback: Abnehmen mit Snickers, Bounty und Co. ...?! - Jana Crämer – Blog – Endlich Ich

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