„Wenn Jana Crämer auf der Bühne sitzt, nervös an ihren Aufzeichnungen herumnestelt und verschämt zu Boden blickt, wird schnell klar, dass die Autorin aus ihrem eigenen Leben berichtet. Dass die schonungslos ehrlich vorgetragenen Erinnerungen ans Hungern, Fressen und Kotzen sie noch heute einholen und die Gedanken sie immer noch quälen.  Nicht selten stockt dem Publikum der Atem und man wünscht sich, zu ihr hoch auf die Bühne zu gehen, sie in den Arm zu nehmen, um sie zu trösten und ihr für ihren Mut zu danken, das auszusprechen, was unzählige Frauen fühlen und ebenso durchleiden.