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Wie gerne würde jetzt hier vorne im Bandbus die Beine übereinanderschlagen und meine Nasenspitze von den Sonnenstrahlen kitzeln lassen, während ich diesen Beitrag schreibe. Stattdessen schnürt der Anschnallgurt meinen Bauch ein und lässt mich spüren, dass ich es die letzten Tage wieder maßlos übertrieben habe. Die herrliche Sonne kann am wenigsten dafür, sie nervt mich grad trotzdem, und so klappe ich die Blende runter.

Ich dachte eigentlich, dass ich relativ entspannt war. Also so entspannt, wie man vor seinem ersten Termin beim Psychologen überhaupt sein kann. Als ich dann in der U9 Richtung Rathaus Steglitz meinen Unvergleichlich-Beutel vergessen habe und fast in Tränen ausgebrochen bin, wurde mir mit einem Schlag klar, dass meine Nerven doch angespannter waren, als ich mir eingestehen wollte.