Ihr Lieben,
ich weiß nicht, welche roten Zahlen mich regelmäßig in größere Panik versetzt haben: Die auf meinem Konto, wenn es mal wieder zu viele kostspielige Fressflashs waren oder der Moment, wenn die entscheidende Zahl in meinem Kalorientracker von Grün auf Rot gesprungen ist.

Yepp, seit ich beim Kalorientracker meine Werte wie Größe, Gewicht und Alter eingegeben, meine Ziele definiert und dann die vom Tracker vorgegebene – aber leider völlig bescheuerte Zahl – gegen die von meiner Ernährungsberaterin Sandra auf ein gesundes Maß korrigierte Zahl ausgetauscht habe, steht da diese eine Angabe. Dieses in Stein gemeißelte Limit an Kalorien.

Ich brauche Struktur, ich liebe Regeln und am sichersten würde ich mich wohl wirklich fühlen, wenn jeder Tag in meinem Leben dem vorherigen gleichen würde. Aber, und da stimme ich dem wunderbaren Sebastian Fitzek zu, mein Leben wäre todlangweilig. An dieser Stelle möchte ich auch dem größten Lesemuffel unter Euch Sebastians Buch „Fische, die auf Bäume klettern“ ans Herz legen. Ein Buch, hier stimme ich wiederum meiner Mutter zu, das jeder Mensch gelesen haben sollte. Oder zumindest gehört haben sollte, so wie ich.

Aber zurück zur Kalorienbilanz in meiner App: Viel zu lange war diese Zahl (der täglich „erlaubten“ Kalorien) wie in Stein gemeißelt, und vermutlich hätte sich das auch nie geändert, wenn ich nicht den besten besten Freund der Welt hätte. Eben dieser hat mich nämlich mit einer AppleWatch überrascht… in rosegeold mit einem rosafarbene Armband. Was jetzt zwar nichts über die Qualität dieser Uhr aussagt, aber über die Innigkeit unserer Freundschaft. Bato kennt mich eben.

Diese Uhr hat eine ganz bestimmte Funktion, wegen genau der er sie vermutlich auch überhaupt nur für mich ausgesucht hat. Diese Uhr rechnet mit, wie viele Kalorien „mehr“ ich durch Bewegung verbrauche. Also „mehr“ als nur meinen Grundumsatz. Das Thema Grundumsatz und wo man ihn berechnen kann hatten wir ja hier schon. Die Uhr misst meinen Puls und checkt auch sonst allerhand Werte, denn auch wenn ich es gerne so hätte, kein Tag in meinem Leben gleicht dem anderen. Mal ein Tag nur am Rechner, mal auf Tour mit Batomae und seiner Band und dann wieder hetze ich von Meeting zu Meeting quer durch Berlin.

Also habe ich meine neue Uhr mit dem Kalorientracker verbunden und ein kleines Häkchen bei „Aktivitätskalorien anrechnen“ gesetzt. Nicht alle, aber 70% der Kalorien, die ich durch Bewegung verbrenne, werden nun auf meinen Grundumsatz draufgeschlagen. Je nach Tag schwankt mein Kalorienbedarf, um gesund abzunehmen, nun zwischen 1900 Kalorien und 2500 Kalorien.

Und wenn ich dann abends sehe, dass das Stückchen Kuchen oder das Eis mit Sandra doch nicht so wirklich in die Tagesbilanz gepasst hat, ziehe ich meine Laufschuhe an und drehe nochmal eine große Runde durch den Volkspark Friedrichshain. Das tut meiner Kalorienbilanz und der Seele gut, besonders, wenn ich dabei Sebastians Hörbuch höre. Yepp, und manchmal sehe ich dann sogar Fische auf Bäume klettern, zumindest in Gedanken.

Ihr Lieben, dieser Blogbeitrag ist voll von Werbung und sicher gibt es auch andere gute Tracker, die rechnen können, Krankenkassen, die sich kümmern, oder Hörbücher, die man gehört haben sollte. Aber da ich immer wieder von Euch gebeten werde, sogar in meinen Instastorys dazu zu schreiben, welche Haferflocken ich denn nun ganz genau für mein Porridge nehme oder was genau das da für eine Gemüsemischung aus der Tüte ist, beuge ich da mit der exakten Benennung einfach gerne vor. 

Alles Liebe und ich hoffe, ihr habt schöne Pfingsten.
Eure Jana

P.S.: Meine Haferflocken sind übrigens meist die für etwa 50 Cent von Aldi, Lidl oder Kaufland. Je nachdem, wo sie grad im Angebot sind. Ziemlich unspannend, aber wahr.

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4 Kommentare

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  4. Dr. Sabine Adam Antworten

    Hallo liebe Jana,ich liebe deinen Blog, ich denke es geht sooooo vielen Frauen so wie dir.

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