Neulich habe ich Euch ja die Beiträge vorgestellt, die ihr Euch am allermeisten angeschaut habt. Einer der Beiträge hat sogar die 50.000 Klicks geknackt. Dass ich vor Stolz fast geplatzt bin, kommt selten vor, aber da war es echt fast soweit. 

Andere Beiträge versinken irgendwo im Nirgendwo. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau, woran das liegt. Vielleicht weil sie so langweilig sind? Hm, aber das weiß ja niemand, bevor er nicht drauf geklickt hat. Eigentlich kauft ihr ja quasi jeden Tag die Katze im Sack.

Wenn ich so die Statistik durchschaue, sind es tatsächlich auch eher die Beiträge, die schon lange zurück liegen. Vielleicht war zu dieser Zeit auch einfach insgesamt noch nicht so viel hier los. Yepp, diese Erklärung schmeckt mir tatsächlich am besten. Ich speichere das einfach mal für meinen Kopf so ab.

Schaue ich jetzt in die Liste, sind das hier die Beiträge, die unter ferner liefen verbucht werden. Noch. Wer weiß, vielleicht bringt ihnen ja dieser Blogbeitrag eine Aufmerksamkeit, die ihres Gleichen sucht. Hm, vermutlich nur, wenn Euch die Titel der Beiträge neugierig machen. Mal schauen.

#5: Jedes Detail an Dir ist heilig.
Danke, Danke, Danke. Ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich grad freue, dass mich diese Recherche nochmal zu diesem Beitrag gebracht hat. Zu diesen Gedanken, diesem Gefühl, dieser Dankbarkeit. 

#4: Heldin der Prokrastination.
Das ist gemein, mein allererster Blog-Beitrag, vor dem ich mich so lange gedrückt habe, fällt in die Liste der „Och-nö-Beiträge“. Ey, das ist echt fies.

#3: 15 Sekunden
Hehe, ihr hattet also nicht mal 15 Sekunden über, um Euch diesen Beitrag anzuschauen. So so.

#2: Meetings & Stresspickel
Hm, mein 1. Meeting fandet ihr wohl auch nicht so spannend. Also ich für meinen Teil konnte Tage vorher nicht schlafen.

#1: Meine Angst, egal zu sein.
Also, das ist ja wohl mehr als ironisch. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich behaupten, die Statistik ist gefälscht. Wie lustig ist das denn?

Ich habe mir diese fünf Beiträge nun noch mal angeschaut. So bekommen sie nicht nur einen Klick mehr, sondern ich darf auch das schöne Gefühl erleben, dass ich sie trotzdem gerne lese und mich freue, dass ich diese Gedanken aufgeschrieben habe. Na, kommt schon, jetzt habe ich Euch doch ein bisschen neugierig gemacht. Oder? Zumindest ein kleines Bisschen.

Dick’n Kuss – Eure Jana,
die ihr Laune neuerdings nicht mehr von der Zahl auf der Waage, sondern von der Zahl der Blog-Statistik abhängig macht. Nein, nein… ganz so schlimm ist es dann doch noch nicht.*

P.S.: OK, doch.

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3 Kommentare

  1. Dominique Maue Antworten

    Wahrscheinlich habe ich jetzt als einzige das Gefühl unter Druck gesetzt zu werden. „Scheiße, ich muss immer alles lesen, vielleicht auch mehrmals, damit Jana ein gutes Gefühl hat.“ Aber Nö, warum eigentlich?
    Versuch den Blog für dich zu schreiben, nicht um Bestätigung zu bekommen. Ich weiß, einfacher gesagt als getan, aber du hast ja die Unterstützung, die dich an das Ziel führen kann.
    Es ist ganz allein deine Sache, was du aus den Klickzahlen abliest und ich glaube keiner hier liest deine Beiträge absichtlich nicht. Ich hab auch nicht immer Lust hier täglich zu lesen und das liegt nicht daran, dass mich Beiträge mal mehr oder weniger interessieren. Ich will mich da nicht in meiner Freiheit einschränken lassen, um dir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
    Bitte verurteile uns nicht, wenn die Zahlen der Statistik bei dir Bauchgrummeln auslösen.

  2. Liebe Jana,

    ich habe gerade mal ein paar Blogbeiträge „aufgeholt“, da ich nicht immer dazu komme, diese sofort zu lesen. Ich muss sagen, ich liebe deine Art zu schreiben. Ich bewundere dich für den Weg, den du gehst, und finde dich sehr inspirierend. Ich schließe mich hier meiner Vorrednerin an. Versuche, dich nicht von den Klickzahlen abhängig zu machen. Du erreichst Menschen mit deiner Botschaft :-). Und das ist doch super :-).

    Liebe Grüße,
    Anett

  3. Durch Zufall bin ich auf Deiner Seite gelandet und finde mich hier wieder.
    2011 hatte ich 140 Kilo verteilt auf 162 cm.
    Mit verschiedenen Ernährungsformen bin ich nun bei 67 Kilo gelandet.
    Was ich so schlimm finde ist, dass man nie auf der sicheren Seite ist.
    Ich bin ein Stress und schlechte Laune Esser.
    Witziger Weise brauche ich gewisse Nahrungsmittel um gute Laune zu bekommen.
    Da bin ich nun mit einer recht “ normalen“ Figur und vermisse das ungesundes Zeug.
    Ich habe werde weiter mitlesen um mich zu motivieren und weiter durchzuhalten.
    Lieben Gruß und halte die Ohren steif.
    Andrea

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