Ihr Lieben, 
als ich in der vergangenen Woche wieder mit meiner Ernährungspsychologin Birgit von der pronova BKK gesprochen habe, habe ich sie gefragt, warum ich grad zunehme, obwohl ich nicht sonderlich anders esse. Trotzdem, das Shirt, das vorher schön locker gefallen ist, klebte mir am Popo und das lag leider nicht nur an der Hitze.

Jana, wie sieht Dein Alltag aus?

Um der Sache auf den Grund zu gehen, haben wir kurz drüber gesprochen, ob sich mein Alltag geändert hat. Also, ob ich mich mehr oder weniger bewege, was meine Kalorienbilanz beeinflussen würde, oder ob ich gerade extrem Sport treibe, was zu einem Muskelaufbau führt. Denn auch Muskeln haben Gewicht, das sich durchaus auf der Waage bemerkbar machen kann. 

Wenn den-Deadlines-für’s-neue-Buch-hinterher-rennen als neue Sportart zählt, hätte ich laut „JA!“ rufen können, tut es aber leider nicht. Ganz im Gegenteil, ich bewege mich kaum, sitze viel am Schreibtisch, haue in die Tasten, grüble und setze mich enorm unter Druck, ob das, was ich da geschrieben habe, auch wirklich gut ist. Und: Was mich mindestens ebenso stresst, ob ich es schaffe, die Texte für Band 2 von „Unvergleichlich Du! Wie Du Deine beste Freundin wirst“ pünktlich fertig zu bekommen, damit mein Verlag happy ist.

„Jana, Stress macht auch dick…“

waren dann die Worte, die mich kurz geschockt haben. Dabei ist es eigentlich ganz klar, wenn wir uns in einer intensiven Phase befinden, greifen wir ganz automatisch zu Nerven-Nahrung und das sind selten Gemüsesticks mit Kräuterdipp. Außerdem bereitet sich unser Körper, wenn wir länger angespannt sind, auf den Ernstfall vor und versucht alles, was er an Nahrung bekommt, als Reserven in Fett anzulagern, um vorbereitet zu sein.

Die perfekte Kombi, um zuzunehmen

Wenn’s also drauf ankommt, sucht sich unser Gehirn genau die Leckereien aus, die uns sehr schnell Energie liefern und das sind halt meist leider besonders kurzkettige Zucker- und kohlenhydrathaltige Lebensmittel. Schokolade packt sogar noch `ne gehörige Portion Fett dazu. Die perfekte Kombi, um zuzunehmen, wenn man sie nicht in Maßen genießt. 

Und ganz ehrlich? Wenn bei mir `ne Schokolade neben dem Rechner gelegen hat, lag sie da exakt 10 Minuten, bis das Papier der 100g Tafel im Müll landete, um Platz für die Nüsse und Mandeln zu machen. Hier wäre es zum Beispiel schlau gewesen, wenn ich erst die Mandeln gegessen hätte, denn in Maßen  sind die nicht nur mega gesund, wenn man nicht (!) allergisch ist, sondern besänftigen auch das Heißhungergefühl und regulieren Stress.

Es geht auch anders

Birgit von der pronova BKK erklärte mir dann noch, dass ich meinen Stress auch anders abbauen könnte: Um das Stresshormon im Körper effektiv und schnell zu senken, hilft es, möglichst weit über Herzhöhe in die Luft zu boxen. Idealerweise in einem Rhythmus. Dann lassen wir die innere Anspannung durch Bewegung raus und unsere Gedanken endschleunigen sich, wir lassen das, was uns so stresst los, da unsere Gedanken genug damit mit zu tun haben, sich auf den Beat zu konzentrieren. 

Klingt sehr lustig, ist es auch – Ich hab’s probiert. Ich schicke Euch die liebsten Grüße, 
Eure Jana

Autor

3 Kommentare

  1. Ohaaaa, das mit dem Boxen über Herzhöhe muss ich mir unbedingt merken! 🙂
    Hab nämlich das Gefühl, dass ich auch häufiger gestresst bin und deshalb soviel Süßkram in mich stopfe. 🙁
    Liebe Grüße an dich! ♥

  2. Nancy Lippmann Antworten

    Weißt Du was mich gerade stresst? ..der Gedanke anscheinend in den letzten Jahren unter einem riesigen Stein gelebt zu haben, wohin es noch nicht einmal die leisesten Klänge von Batomaes wundervollen Melodien geschafft haben. Durch Hungern und Fressen, dank pingeligster Disziplin und völliger Maßlosigkeit renne ich mit etwa sechzig Kilo Übergewicht durchs Leben und blöderweise bisher an Dir vorbei. Man, man, man und ich dachte, ich wäre wenigstens up to date, wenn schon kein Trendsetter.. aber es gibt eben für alles den richtigen Zeitpunkt im Leben und somit bin ich dann eben jetzt über Dich gestolpert und Du hast mich sowas von geflasht (und das kommt jenseits der dreißig leider nicht mehr so oft vor). Deinen Blog habe ich jetzt einmal von vorn nach hinten umgekrempelt und werde mich gleich wohl noch auf Deine anderen Kanäle stürzen, außerdem habe ich mir soeben Deine Bücher bestellt und nein, eine Leseprobe ist definitiv nicht nötig. Viel lieber hätte ich mir gern noch ein Ticket für die nächste Konzert-Lesung gekauft, aber da gibt es wohl (noch) keine neuen Termine, oder ist die „Alles halb so wild“-Tour genau das? ..wenn ja, dann sollte Dresden machbar sein. Da hast Du ihn nun.. Deinen neuen größten Fan oder einfach ein Mädchen, welches ganz mutig und hocherhobenen Hauptes mehr als gern neben Dir in der ersten Reihe stehen würde.. fühl‘ Dich mal ganz feste gedrückt.
    Ach.. und Jana.. es ist unfassbar schön, dass es Dich gibt.

  3. Pingback: 100 Kilo weniger & glücklich, aber wie? - Jana Crämer – Blog – Endlich Ich

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.