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pronova

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Als ich noch vor wenigen Jahren 170kg gewogen habe, hatte ich genau drei Hosen im Schrank. Zwei für den Alltag und eine, wenn’s mal schicker sein musste. Ich wurde immer dicker, der Jeansstoff zwischen den Oberschenkeln immer dünner. Bei Hosen habe ich Größe 62/64 mit Gummizug getragen und so ziemlich jeder Shopping-Tag endete mit Tränen.

Als mich mein Handywecker gestern um 16:55 Uhr mit „In Gedanken“ daran erinnerte, dass ich in 5 Minuten von der Kompass-Psychologin angerufen werde, um meinen „Therapie-Bedarf“ festzustellen, saß ich grad bei meiner Hausärztin. Ok, vielmehr stand ich mit ziemlich weichen Knien und fest zusammengekniffenen Augen bei meiner Hausärztin, denn ich musste gegen Tetanus geimpft werden. Andere Frauen beherrschen Multitasking. Ich nicht. Memo an mich: Entweder den Kürbis in der Pfanne schwenken oder telefonieren. 

Immer öfter werde ich nach meinem „Erfolgs-Programm“ gefragt. Ehrlich gesagt: Je weiter ich mich auf der Waage von den 170kg entfernt habe, desto schwieriger wurde es. Die Diäten wurden immer krasser, die Ergebnisse und meine Laune hingegen immer schlechter. Nun kümmert sich Sandra, eine ausgebildete Ernährungswissenschaftlerin, um mich.