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Wie gerne würde jetzt hier vorne im Bandbus die Beine übereinanderschlagen und meine Nasenspitze von den Sonnenstrahlen kitzeln lassen, während ich diesen Beitrag schreibe. Stattdessen schnürt der Anschnallgurt meinen Bauch ein und lässt mich spüren, dass ich es die letzten Tage wieder maßlos übertrieben habe. Die herrliche Sonne kann am wenigsten dafür, sie nervt mich grad trotzdem, und so klappe ich die Blende runter.

Dass bei Ernährung jeder eine andere Meinung hat, und nur seinen Weg für den einzig wahren hält, ist ja leider so. Ich bin auch monatelang für die LowCarb Ernährung in die Bresche gesprungen. Und das mit vollem Karacho und lautem Gebrüll. Ziemlich spät habe ich dann gemerkt, dass in der Bresche schon so einige andere lagen, die nicht wieder aufgestanden sind, weil sie zu schlapp und zu genervt vom Leben waren. 

Als mich mein Handywecker gestern um 16:55 Uhr mit „In Gedanken“ daran erinnerte, dass ich in 5 Minuten von der Kompass-Psychologin angerufen werde, um meinen „Therapie-Bedarf“ festzustellen, saß ich grad bei meiner Hausärztin. Ok, vielmehr stand ich mit ziemlich weichen Knien und fest zusammengekniffenen Augen bei meiner Hausärztin, denn ich musste gegen Tetanus geimpft werden. Andere Frauen beherrschen Multitasking. Ich nicht. Memo an mich: Entweder den Kürbis in der Pfanne schwenken oder telefonieren.