Ihr Lieben, immer wieder lese ich Nachrichten von Euch, dass ihr Angst habt. Angst, Euren Hausarzt nach etwas zu fragen, Angst, Eurer Beraterin dies oder jenes anzuvertrauen, Angst, mit Euren Eltern zu sprechen, weil sie es doch eh nicht verstehen würden. Soll ich euch was sagen? Verstehe ich alles. Nur zu gut.

Denn das wirklich Wichtige ist, dass man 100%iges Vertrauen zu den Menschen hat, denen man sich anvertraut, denen man seine vermeidlichen Makel und Fehler offenbart und von denen man sich Unterstützung und Hilfe erhofft. Ihr habt sicher schon drauf gewartet und hier kommt es, das „aber“…

Aber…

Aber was ebenso wichtig ist, dass wir nicht vergessen, dass wir es erstmal ausprobieren müssen, um zu schauen, ob uns zum Beispiel unsere Eltern wirklich nicht verstehen, oder ob unsere Ernährungsberaterin uns wirklich `nen Vogel zeigt, wenn wir ihr unser ungeschöntes Ernährungstagebuch zeigen. 

Wenn wir es nie wirklich versuchen, werden wir nie erfahren, ob es vielleicht gut gegangen wäre und es stimmt ja wirklich, man bereut am Ende nur die Dinge, die man nicht gewagt hat. Alle anderen Versuche haben entweder funktioniert oder wir haben was draus gelernt, aber umsonst war es nie. 

Die Chemie muss stimmen

Es gibt Menschen, die mag man und es gibt eben welche, die kann man nicht gut riechen. Das ist einfach so und das ist auch völlig okay. Mich mag ja auch nicht jeder leiden, warum sollte es also bei mir anders sein. Aber nur weil wir eine schlechte Erfahrung gemacht haben, sollten wir unser Vorhaben, glücklich und gesund zu werden, nicht direkt ad acta legen. 

Es ist unser Leben und es liegt an uns, uns die nächste Chance zu geben. Vielleicht können ja sogar wir etwas besser machen? Zum Beispiel deutlicher formulieren, was unsere Hoffnungen und Ziele sind, damit der andere direkt entschieden kann, ob er den Weg mit uns gehen kann. So ersparen wir uns und unserem Gegenüber Enttäuschungen.

Manchmal funkt’s auch direkt 

Auf dem Foto oben seht ihr mich und die liebe Sandra von der pronova BKK, die mir als Ernährungsberaterin mit Rat und Tat zur Seite steht, wir haben uns gesehen und es hat sofort gepasst. Bei meinem Psycho-Doc war es auch so und heute find ich’s manchmal sogar irgendwie ein bisschen traurig, dass ich fertig therapiert und gesund bin. War nämlich ne schöne Zeit.

Aber bei meinem Zahnarzt hat es drei Anläufe gebraucht, bis ich den Richtigen gefunden habe. So ist das halt und das ist auch völlig okay. Nur dranbleiben sollten wir, denn schließlich geht’s ums uns und unsere Gesundheit. 

Habt Euch lieb, 
Eure Jana

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